Am 25.11. nahmen  Dr. Birgit Hartmann und ich als Mitglieder der AG Inklusion, am „Herbstgespräch“ des Interdisziplinären Arbeitskreises der DGS (Deutsche Gesellschaft für Sprachheilförderung) -Verband Westfalen-Lippe- teil. Im vorschulischen Bereich wurde insbesondere die Problematik diskutiert, dass es für Eltern offensichtlich immer schwieriger wird, Kinder mit besonderem Förderbedarf, z.B. im Bereich Sprache, in einer heilpädagogischen Gruppe betreuen zu lassen. Diese Entwicklung wurde von allen Beteiligten als höchst bedenklich eingestuft. Zum einen ist nach wie vor die therapeutische und pädagogische Betreuungsqualität in einer heilpädagogischen Gruppe hervorragend, bei einem sehr guten Betreuungsschlüssel. Zudem wird oft übersehen, dass Rückstände in der Entwicklung z.B. der Sprache oft auch zu Ablehnungshaltungen bis hin zu „Mobbing“ von Seiten der anderen Kindern führen, was –wie Erfahrungen zeigen- in Regeleinrichtungen nicht immer angemessen aufgefangen werden kann. Dies ist zwar höchst bedauerlich, entspricht aber leider der Realität. Zum Wohle der betroffenen Kinder muss daher- und dies war die einhellige Meinung aller Anwesenden- die Wahlfreiheit der Eltern zwischen verschiedenen Betreuungsformen unbedingt bestehen bleiben. In diesem Sinne soll auch der bestehende konstruktive Austausch des LEB mit der DGS fortgeführt und weiter ausgebaut werden.