Zweite Vollversammlung der JAEBs aus NRW in Münster

Was steht im KiBiz-Referentenentwurf? Was gibt es beim Datenschutz in der Kita zu beachten und mit was beschäftigt sich der LEB aktuell? Um diese Themen ging es bei der zweiten Vollversammlung des LEB am 15. Juni 2019, dessen Gastgeber der JAEB Münster war.

Besonders interessant war der Austausch zwischen den JAEBs, die sich mit anderen Elternvertretern aus NRW und aus ihren Regierungsbezirken treffen konnten und dabei zahlreiche konstruktive Gespräche geführt haben.

Danke an alle Teilnehmer, die sich die Zeit genommen haben, um zu kommen und die Vollversammlung mit ihren Fragen und Beiträgen bereichert haben.

Unser Dank gilt allen Referenten und vor allem dem JAEB Münster für das leckere selbst zubereitete Mittagessen und dem sehr guten Vortrag des JAEB Münster-Beirats.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch.

Euer LEB

Konstituierende Sitzung des LEB NRW vom 13.01.2018

In seiner konstituierenden Sitzung am 13.01.2018 im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf hat der neu gewählte LEB die Weichen für seine zukünftige Arbeit gestellt.

14 der 15 gewählten LEB-Mitglieder feilten konstruktiv an den Strukturen des Gremiums und seiner Ausrichtung.

Bei den Wahlen zum Vorstand und stellvertretendem Vorstand wurde die neue Besetzung gewählt.
Mit Victoria Grenz (Bochum), Kjell Riepe (Kempen) und Attila Gümüs (Köln) als Vorsitzende, sowie Matthias Neufeld (Essen), Katja Wegner-Hens (Geilenkirchen) und Nicole Belchhaus (Dortmund) als stellvertretende Vorsitzende, wurde eine hoch motivierte Spitze gewählt.

Weitere detaillierte Informationen und Berichte erfolgen bei der anstehenden Vollversammlung der JAEB in Düsseldorf.


(Foto: Katja Wegner-Hens)

1.Reihe von links:
Katja Wegner-Hens, Nicole Krause, Laura Peloso, Victoria Grenz, Nicole Belchhaus, Suzanne Schwirian
2.Reihe von links:
Tobias Ehmann, Susanne Punsmann, Michail Knaul, Ronny Siegel, Kjell Riepe, Matthias Neufeld, Attila Gümüs, Michael Hagenkamp

Der neue Landeselternbeirat der Kindertageseinrichtungen NRW 2017/2018 ist gewählt

Am Dienstag, dem 5. Dezember wurden im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration die Stimmen zur Wahl des Landeselternbeirats der Kindertagesstätten in NRW öffentlich ausgezählt.

Dem Ministerium und den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir für die Unterstützung bei der Wahl.

Die Ergebnisse der Wahl finden sich HIER.

Viele Grüße,
euer LEB NRW

Erstes Treffen des neuen LEB 2016/2017

Jetzt steht es fest: Der neue LEB hat sich Mitte Januar zum ersten Mal in Düsseldorf getroffen und den bisherigen Vorstand auf seiner ersten Sitzung einstimmig bestätigt. Somit werden auch in diesem Jahr Susanne Moers, Attila Gümüs und Marcel Preukschat den LEB vertreten und erhalten dabei Unterstützung von ihren Stellvertretern Anna Bechara und Michael Suntrup.

Des Weiteren wurden auch die Ämter wie Vertretung in den Landesjugendhilfeausschüssen des Landschaftsverband Rheinland und Westfalen-Lippe sowie das Forum für Kinder mit bekannten und neuen Gesichtern besetzt.

In diesem Jahr dreht sich vieles um die Wahl – so auch im LEB. Kurzfristig sollen daher Wahlprüfsteine als Basis zur Meinungsbildung erstellt werden. Diese werden hier zeitnah veröffentlicht.

Darüber hinaus starten auch die Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Vor allem die Betreuungszeiten und der Übergang Kita-Schule sind dem LEB ein Anliegen. Auch die Ernährung spielt weiter eine wichtige Rolle. Dazu referiert zur nächsten Vollversammlung am 11. Februar ein Ansprechpartner der GemüseAckerdemie.

Bei der Versammlung wird zudem das Nachfolgegesetz des KiBiz im Vordergrund stehen. Hierbei nehmen die Delegierten der fünf Regierungsbezirke in Workshops die Veränderungen, Verbesserung, aber auch mögliche Verschlechterungen unter die Lupe.

Wir freuen uns darauf und auf alle LEB-Delegierten der JAEB in NRW!

 

Kurzbericht der Veranstaltung „Kindertagespflege in NRW: Politik im Dialog mit Wissenschaft und Praxis“

Am 22.01.2015 lud die grüne Landtagsfraktion durch Frau Andrea Asch, MDL zu einer
Veranstaltung unter dem Thema
„Kindertagespflege in NRW: Politik im Dialog mit Wissenschaft
und Praxis“
Der LEB wurde dabei vertreten durch Attila Gümüs.
Da über 200 Anmeldungen eingegangen waren, musste die Veranstaltung in den Plenarsaal verlegt
werden. Der Einladung folgten in erster Linie Tagesmütter und einzelne Tagesväter, sowie
Trägerverbände und vereinzelte Eltern.
In einem sehr informativen Vortrag

(Folien unter: http://andrea-asch.de/fileadmin/user_upload/gruene_ltf_asch/Fotos/Fotos_2010/Neuer%20Ordner/Vortrag_Sell.pdf)

sprach sich Prof. Stefan Sell von der Hochschule Koblenz Institut für
Bildungs- und Sozialpolitik, insbesondere gegen die Großtagespflege aus. Darüber hinaus
beleuchtete er das Zuzahlungsverbot und die Auswirkungen auf die Stellung der
Kindertagespflegepersonen.
Im Anschluss informierte Manfred Walhorn, Ministerialdirigent des FJKS NRW über die
rechtlichen Grundlagen der Kindertagespflege in NRW.
In der anschließenden Diskussion wurde von Kindertagespflegepersonen kritisiert, dass es von
kommunaler Seite sehr unterschiedliche Urlaubsregelungen gibt, so dass der Wunsch nach einer
landesweit einheitlichen Regelung geäußert wurde. Darüber hinaus wurde u.a. angemerkt, dass die
bezahlten Sätze nicht für die Betreuung in angemieteten Wohnungen ausreichen.
Von Seiten von Tagespflegepersonen und betroffenen Eltern wurde die unbefriedigende Situation
dargestellt, das Eltern immer wieder in die Kitas gedrängt werden, also beispielsweise ein Platz für
einen Zwei-jährigen angeboten wird, mit dem Hinweis, das wenn der Platz nicht angenommen
wird, es keinen Platz im nächsten Jahr gibt.
Viele Eltern trauen sich aus Angst um den Platz nicht sich über solche Praktiken zu beschweren.
In diesem Zusammenhang habe ich darauf hingewiesen, das es keine Vertretung der Eltern der
Kindertagespflege gibt, die eine Puffer- oder Vermittlungsfunktion einnehmen kann.
Und das wir als LEB kein gesetzliches Mandat für die Vertretung dieser Eltern haben.
Teilweise sind Kooperationen mit einzelnen JAEB im Land vorhanden.
Attila Gümüs

Besuch Kita aktiv Düsseldorf 27. Januar 2015 – Beitrag von Alexandra Ledwon und Nadine Dickhof

Bei der Kita aktiv handelt es sich um einen Infotag für pädagogische Fachkräfte. Der Infotag soll das Berufsbild und Arbeitsspektrum in einer Kita vorstellen, pädagogisches Personal informieren, vor allem aber Fachkräfte sowie Interessierte gewinnen. Initiatoren sind Träger, Verbände, Fachschulen, Fachhochschulen, die Agentur für Arbeit sowie die Landeshauptstadt Düsseldorf. Bevor eine Vielzahl von informativen Workshops durchlaufen werden konnte, gab es in Fachvorträgen und neben der Begrüßung des Oberbürgermeisters die Möglichkeit in einerTalkrunde mit Vertretern der Stadt (Burkhard Hintzsche – Dezernent für Jugend, Schule, Soziales und Sport), dem Familienministerium, vertreten durch Frau Friedrich, sowie der Vertreterin, Frau Bellstedt, der Paritätischen, kontrovers zu diskutieren, welches das anwesende Forum auch nutzte. Interessante Kontakte konnten wir sowohl dort, als auch in den Workshops knüpfen. Ebenso ergriffen wir die Möglichkeit eines kurzen Austausches mit Frau Friedrich als Repräsentantin des Familienministeriums. Infostände im Entree boten die Möglichkeit mehr über Träger und Kitas in und rund um Düsseldorf in Erfahrung zu bringen. Positiv aufgefallen war hier, dass einige Träger ihre Betreuungszeiten in Düsseldorf bereits auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Eltern umgestellt haben, bzw. sich diesen annähern. Eine Betreuung bis 18.00 Uhr sowie nach Absprache auch samstags stellt hier kein Problem dar – dies ohne großen finanziellen Mehraufwand für die Eltern. Die Workshops wurden von uns in großer Bandbreite besucht, z.B. gehörten hierzu die alltagsintegrierte Sprachförderung, Partizipation mit den Jüngsten, die Kita in der Zukunft, Männer in Kitas, Inklusion und vieles mehr.
Für alle, die mehr über das Thema in Erfahrung bringen möchten, haben wir Zusatzinfos verlinkt, die nachstehend abgerufen werden können. Wir haben viele junge Menschen getroffen, die motiviert sind unseren Kindern eine tolle Kitazeit zu ermöglichen.

Alexandra Ledwon und Nadine Dickhof

 

Flyer Kita aktiv 2015 in Düsseldorf

Quelle: http://www.radio901.de

http://www.fruehe-chancen.de/fileadmin/PDF/studie_kita_2020.pdf
Studie Kita 2020 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend , Frau Prof. Julia Schneewind Hochschule Osnabrück zum Thema Ausbau und Qualität der Kindertagesbetreuung

 

Neuer Landeselternbeirat 2014/2015 gewählt

Am Montag, dem 8. Dezember wurden im Miniterium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport die Stimmen zur Wahl des Landeselternbeirats der Kindertagesstätten in NRW öffentlich ausgezählt.
Dem Ministerium und den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir für die Unterstützung bei der Wahl.

Es wurden folgende Vorsitzende oder Delegierte der Jugendamtselternbeiräte in den Landeselternbeirat gewählt (Auflistung in der Reihenfolge der Stimmen):

Susanne Moers, Michael Suntrup, Nadine Dickhof, Önder Balkaya, Anke Tenhumberg, Marcel Preukschat, Barbara Hofbauer, Ralf Knocke, Dr. Tina Sell, Hans Weller, Attila Gümüs, Andreas Ronig, Kathrin Schäpers, Alexandra Schneiders, Johannes Wingenfeld

Ergebnisse zum Downloaden: Wahlergebnissmatrix 8.12

Wir gratulieren den gewählten neuen (und zum Teil auch wieder gewählten) Mitgliedern des Landeselternbeirats und freuen uns über das Vertrauen, das die Jugendamtselternbeiräte ihnen mit der Wahl ausgesprochen haben.

Das kommende Jahr wird sicher spannend und arbeitsreich, so wie es auch das vergangene Jahr war.

Wir sehen einem erfolgreichen Jahr mit einem gut aufgestellten Team entgegen und möchten uns noch einmal beim scheidenden Team für die aufopferungsvolle und gute Arbeit im Kindergartenjahr 2013/2014 bedanken.

Euer LEB.

Presseinformation zum 3. Krippengipfel NRW am 11.04.2013

Düsseldorf, 12.04.2013

Mehr Kita-Plätze und mehr Planungssicherheit für Eltern, Jugendämter und Träger: über diese zentralen Themen des gestrigen Krippengipfels herrschte  zwischen allen Beteiligten Einigkeit. Auf Einladung von Frau Ministerin Ute Schäfer vertraten die Vorsitzenden Markus Quetting und Gloria Kaminski den Landeselternbeirat Kita NRW und damit die Interessen von über 500.000 Kita-Kindern und ihren Eltern in NRW.

„Die gemeinsamen Bemühungen aller am U3-Ausbau Beteiligten verdienen Anerkennung und sind für uns Eltern ein wichtiger Schritt zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärt Gloria Kaminski. „Wir begrüßen den Konsens, daß über das Erreichen dieses Etappenziels hinaus der Kita-Ausbau weitergehen muß. Denn es ist zu erwarten, daß die Nachfrage nach Betreuungsplätzen in Zukunft weiter steigen wird.“

Die Vertreter des Landeselternbeirates betonen, daß der Ausbau nicht zu Lasten der Qualität in den Einrichtungen erfolgen darf. „Eltern nehmen die Kita zunehmend als erste Bildungseinrichtung wahr. Um den Bildungsauftrag umsetzen zu können, ist neben der nötigen finanziellen Ausstattung insbesondere die personelle Situation vor Ort entscheidend.“, so Markus Quetting. „Wir Eltern wünschen uns einheitliche und verbindliche Bildungs- und Qualitätsstandards.“

Eine klar geregelte Anmeldefrist und ein transparentes, elternfreundliches Anmeldeverfahren sollen künftig für mehr Planungssicherheit sorgen. Die konkrete Umsetzung wird, so der übereinstimmende Wille aller Beteiligten, nun in einer Arbeitsgruppe erarbeitet.

Die Vertreter des Landeselternbeirates weisen darauf hin, neben allem notwendigen Fokus auf den U3-Ausbau ebenso den Rechtsanspruch der Ü3-Kinder zu erfüllen. „Uns erreichen vermehrt Beschwerden von Eltern, die keinen Betreuungsplatz für ihr dreijähriges Kind bekommen“, so Markus Quetting. „Auch die Betreuung von über dreijährigen Geschwisterkindern in derselben Einrichtung ist mitunter nicht mehr sichergestellt.“

Aus Sicht des Landeselternbeirates ist es daher wünschenswert, den U3-Ausbau über zusätzliche Plätze zu erreichen, so dass schließlich mehr Kinder eine Kita besuchen können. „Ziel muß sein, dass ein bedarfsgerechtes, sozialraumgerechtes Platzangebot durch die Kommunen bereitgestellt wird ohne Bevorzugung der einen oder der anderen Altersgruppe“, so Gloria Kaminski. „Die Versorgung kann nicht alleine durch ein Angebot zentraler Plätze bzw. Plätze in anderen Stadtteilen abgedeckt werden.“

Stellungnahme des LEB NRW zum Platzangebot für U3- und Ü3- Kinder

Wir hoffen im Interesse der Kinder und Eltern, dass in NRW zum August 2013 ein bedarfdeckendes Angebot von Kitaplätzen zur Verfügung steht.

Auf dem letzten Krippengipfel wurden konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Manche Kommunen beklagen bürokratische Hürden, fehlende Grundstücke und zu geringe Investitionsmittel, andere befürchten, dass ErzieherInnen fehlen, um die steigende Zahl von Kleinkindern zu betreuen.

Darüber hinaus ergibt sich nun in einigen Kommunen die Situation,   dass der U3 Ausbau offenbar zu Lasten des Ü3 Ausbaus geht und  Eltern hier nun oftmals keinen Betreuungsplatz für ihr 3jähriges Kind bekommen. Auch die Betreuung von über dreijährigen Geschwisterkindern in derselben Einrichtung ist mitunter nicht mehr sichergestellt.

Bei der reinen Umwandlung von Ü3 Plätzen in U3 Plätze kommt es insgesamt zu einem Rückgang der absoluten Platzzahlen, da bei Plätzen für unter 3jährige Kinder ein erhöhter Personal- bzw. Raumschlüssel angesetzt wird. Schon alleine aus diesem Grund ist es aus unserer Sicht wünschenswert, den U3 Ausbau über zusätzliche Plätze zu erreichen, so dass schließlich auch mehr Kinder eine Kindertageseinrichtung besuchen können. Es muss daher unseres Erachtens Ziel sein, dass ein bedarfsgerechtes Platzangebot durch die Kommunen bereitgestellt wird, ohne Bevorzugung der einen oder der anderen Altersgruppe. Das Platzangebot in den Kindertageseinrichtungen sollte entsprechend dem tatsächlich bestehenden Bedarf genutzt werden können, eine übergangsweise Belegung von aus Landesmitteln geförderten U3-Plätzen mit Ü3-Kindern sollte möglich sein. Für jede Betreuungsform – ob für U3 oder Ü3 – müssen genügend Plätze mit einem bedarfsgerechten Stundenkontingent in Wohnortnähe bzw. stadtteilbezogen zur Verfügung stehen.

Für uns Eltern steht das Wohl unserer Kinder stets an erster Stelle! Ohne ausreichende und gleichzeitig qualitativ hochwertige Betreuungsangebote können wir unseren beruflichen und familiären Verpflichtungen nicht nachkommen. Auch der Stellenwert eines nachbarschaftlichen Netzwerkes für erwerbstätige Eltern, beispielsweise bei Schließzeiten der Kindertageseinrichtung, darf nicht unterschätzt werden. Daher kann die Versorgung nicht alleine durch ein Angebot zentraler Plätze bzw. Plätze in anderen Stadtteilen abgedeckt werden; entscheidend ist eben, dass genügend  bedarfsgerechte Betreuungsangebote in Wohnortnähe zur Verfügung stehen.

Für unsere Kinder bedeutet das fehlende Angebot fehlende Bildungsteilhabe, auch ist der Sozialraumaspekt ein sehr wichtiger Faktor. Kinder müssen Kontakte in ihrem sozialen Umfeld knüpfen, erhalten und pflegen können. Z.B. Vorschulkinder sollten später einen gemeinsamen Schulstart erleben können.

 

Auch die Kommune hat gem. § 80 SGB VIII eine Planungsverantwortung.

Nur wenn eine Kommune nachweislich anhand von frühzeitig erhobenen Bedarfszahlen (z.B. mittels Online-Abfrage oder Fragebögen)  Angebote – vielfältig und aufeinander abgestimmt – vorhält, wird sie unser Erachtens ihrer Planungsverantwortung gerecht. Oftmals führen nicht nur fehlende Geldmittel zu einer Minderversorgung an Plätzen, sondern auch der Ausbau in Regionen, in denen eine geringe Nachfrage nach U3 Plätzen vorliegt; diese Plätze fehlen mitunter in Bezirken, die eine andere Elternstruktur haben.

Eine Sorge der Eltern im Zusammenhang mit einer Betreuung in Tagespflege ist mitunter die Zuverlässigkeit (z.B. bei Krankheitsausfall). Interessant wäre in diesem Zusammenhang neben Tagesmüttern auch an Großtagespflegestellen zu denken, die gerade bei geringeren Buchungswünschen eine gute Alternative darstellen können. Gerade für sehr kleine Kinder eignet sich diese Betreuungsform. Jedoch sind Eltern, die ihre Kinder in der Tagespflege haben, leider oftmals finanziell schlechter gestellt, da bei Tagesmüttern Zuzahlungen üblich sind. Weiterhin muss die Qualität der Leistung an den Bildungsaspekt der Kita anknüpfen.

Ein erfolgreiches Modell der Betreuung der U3 Kinder in der Tagespflege funktioniert allerdings nur, wenn im jeweiligen Sozialraum auch ein ausreichendes Angebot für Ü3 Kinder vorgehalten wird, denn Kinder aus der Tagespflege benötigen ab drei ebenso einen Kitaplatz.

Unsere Idee ist hier, eine Art Clearingstelle in den Kommunen oder Landesjugendämtern einzurichten, an die sich Eltern wenden können, wenn der Rechtsanspruch nicht in Wohnortnähe oder nicht in der gewünschten Betreuungsform angeboten wird.

Frühkindliche Bildung ist eine wichtige Investition in die Zukunft, für die Geldmittel im ausreichendem Umfang von Bund, Ländern und Kommunen bereit gestellt werden müssen.

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