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Darius Dunker aus Aachen

Ich bin Darius Dunker und lebe mit meinem vierjährigen Sohn und seiner Mutter im Vennvorland zwischen Aachen und der Eifel. Für mich gehört es seit meiner Schulzeit dazu, sich in jeder Lebensphase auch in den jeweiligen Interessenvertretungen zu engagieren und für gemeinsame Belange einzutreten, daher bin ich nach der Aufnahme meines Sohnes in die Kita als Elternvertreter aktiv geworden, inzwischen auch im JAEB. Ich bin unter anderem Gründungsmitglied des Kinder- und Jugendliteraturhaus Aachen, eines Vereins zur Leseförderung, engagiere mich ehrenamtlich neben dem Kita-Engagement zur Zeit bei der Seebrücke-Bewegung für humanitäre Flüchtlingshilfe und bin Stammcrewmitglied eines Vereins, der Jugendliche durch gemeinsame Erlebnisse auf einem Segelschiff stark macht.



Was ist mir wichtig?

Besonders wichtig ist mir der Beitrag von Kitas für die Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit. Die Bedeutung der Kita für den Bildungsstart der Kinder wird meines Erachtens immer noch unterschätzt. Die Jahre vor der Grundschule sind es, in denen die Grundlage des Sprachverständnisses, sozialen Verhaltens und auch mathematisch-naturwissenschaftlicher Fragen gelegt werden. Ziel kann es meines Erachtens nicht sein, aus der Kita-Zeit eine Art vorgezogener Einschulung zu machen, aber Bedingungen an der Kita sicherzustellen, unter denen den Entwicklungsinteressen und der Weltneugier aller Kinder unabhängig von ihrer Herkunft angemessen Raum und Herausforderung gegeben werden kann. Die Gegenwart ist leider an vielen Einrichtungen geprägt von personeller Unterbesetzung und Überlastung der Beschäftigten, und bitterer Weise umso verschärfter dort, wo die Situation ohnehin schon schwieriger ist. Hier sollten Eltern gemeinsam mit den Beschäftigten auf Verbesserungen drängen, die das Personalproblem an der Wurzel packen. 2019 ist es 30 Jahre her, dass die Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention angenommen haben. Leider sind die darin formulierten Rechte der Kinder bis heute nicht vollständig in deutsches Verfassungsrecht übernommen. Einige Passagen fanden Einzug in die Landesverfassung NRW, die Aufnahme ins Grundgesetz wird immer wieder verschleppt. Als LEB NRW betrifft uns natürlich besonders die Umsetzung der Kinderrechte in NRW.

Kann ich mir für den LEB Zeit nehmen?

Ich bin teilzeitbeschäftigt und kann meine Arbeitszeit auch relativ flexibel handhaben, sodass Zeit für die Arbeit im LEB zur Verfügung steht. Ich verfüge über Erfahrung in politischer Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die ich in den LEB einbringen würde.

Was habe ich bisher gemacht?

2015 beteiligte ich mich an einem Solidaritätskomitee für die streikenden Beschäftigten im Erziehungswesen, bevor im selben Jahr mein Sohn selbst an eine städtische Kita kam. Dort engagiere ich mich als Elternvertreter, inzwischen als Vorsitzender des Elternbeitrats und des Kita-Rats. Im JAEB bin ich gerade erst neu und habe mich als erstes mit Pressearbeit eingebracht. Ich hoffe, mich auch als Neuer im LEB nützlich machen zu können.
(Der Vollständigkeit halber: Ich bin in meinem Leben Mitglied von drei verschiedenen demokratischen Parteien gewesen, gegenwärtig aber ohne Funktion in einer Partei. Für mein Engagement als Elternvertreter spielt das keine Rolle, daher hier nicht mehr dazu. Diejenigen, die mich aus verschiedenen Bürgerinitiativen kennen, würden wohl meine unparteiliche Arbeit bestätigen. Aber vielleicht sind die Erfahrungen nützlich, die ich mitbringe.)
Nachfragen gerne an kita@dunker.de

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